Anmoderation von René Nehring:
Hier mal ein interessantes Stück auf die Geschichte der deutsch-sowjetisch/russischen Energiebeziehungen. Der Artikel skizziert, daß »Ossis« und »Wessis« einen anderen Blick auf dieses Thema haben.

Kommentare (5)

Conny • 11.12.2023
Sehr interessanter Artikel.
Russland hat wirklich auf ganzer Linie "gesiegt" - wenn man von den verlorenen Menschenleben absieht: es hat durch die Sanktionen nicht gelitten, sondern sich anderen Partnern zugewendet, während sich der Westen durch sein Verhalten wirtschaftlich und auch ideologisch massiv geschwächt hat. Vor allem in letzterm Punkt hat Putin denke ich eher wieder gewonnen. Wie sollte es auch anders sein bei der völlig überzogenen Verdammung und Verteufelung alles Russischen, von der Musik bis über den russischen Zupfkuchen, bei gleichzeitiger ebenso überzogenen und schwarz-weiß-malerischen Glorifizierung des Ukrainischen? Da kann es auch für ehemals putinkritische Geister irgendwann zuviel werden.

Wie denkst du über die Zunkunft der Gaslieferungen René?

Ich finde es jedenfalls hirnrissig, vorne herum mit DEM "Tyrannen" nichts zutun haben zu wollen, dafür aber Energie aus anderen dreckigen Quellen zu beziehen, die gerade nicht als dreckig in der offiziellen Presse bespielt werden.
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Hans Falkenau • 11.12.2023
Interessanter Artikel. Hier wird eine Sichtweise deutlich, die im Westen völlig unbekannt ist.
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Marie Stüdemann • 10.12.2023
Mein Vater hat früher auch an der Trasse, wie es in der DDR hieß, mitgearbeitet. Große Erinnerungen habe ich aber nicht mehr daran. Außer natürlich, dass er mir gefehlt hat, wenn er nicht zu Hause war. Aber ich kann nachempfinden, dass die Erdgasleitungen gerade für diejenigen DDRler, die an ihrem Bau beteiligt waren, mehr sind als ein paar Rohre zur Energieversorgung. Sie sind schließlich ein Teil ihres Lebens.
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René Nehring • 10.12.2023
PS: Ich habe dazu auch noch die Umfrage gepostet, ob die russisch-deutschen Gaslieferungen nach dem Ukrainekrieg wieder aufgenommen werden sollen.
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Conny • 11.12.2023
Hier noch ein Link zum Paradox der LNG Gas-Alternative: https://www.nachdenkseiten.de/?p=108069
Kurz zusammengefasst:
"Wenn Deutschland plant, „klimaneutral“ zu werden, geht es dabei um eine rein statistische Rechengröße, die nur die Emissionen in Deutschland, aber nicht die Emission erfasst, die bei der Förderung, Produktion, Verarbeitung und dem Transport entstehen. Das macht klimapolitisch natürlich gar keinen Sinn, da es der Atmosphäre herzlich egal ist, ob die CO2- und Methanemission nun in Texas oder Castrop-Rauxel entstehen. Die Bundesregierung rechnet sich ihre Energiewende schön und reduziert dabei nicht etwa die klimarelevanten Emissionen, sondern steigert sie."
Lustig sind an dem Artikel auch die recht-links Verwirrungen am Ende: die linken Kritiker der LNG Förderung werden als rechtspopulistische AfD Anhänger beschimpft. Sehr witzig.
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