Kommentare (4)

Conny • 14.01.2023
Zum Thema Quantität/Qualität der Arbeit:
Ich habe das erste Drittel meiner Erwebstätigkeit als Angestellte, die zwei nächsten Drittel als Selbständige gearbeitet. Als Selbständiger lernt man effektiv und bürokratiearm zu wirtschaften, da man die Bürokratie selten oder garnicht vergütet bekommt. Ich mache dann Gewinn, wenn ich effektiv arbeite. --- Wie krass die Unterschiede zwischen Angestellten und Selbständigen bzgl. Effektivität und Zeitmanagement sein können, stelle ich immer wieder fest, wenn ich Besprechungen mit Angestellten mache. Da kann stundenlang auch über Privates palavert werden. Alles während der Arbeitszeit. Und meistens muss ich dann als "Unbezahlte" darauf hinweisen, dass man mal auf den Punkt kommen sollte.
Der Vorteil bei der Selbständigkeit ist, dass man ein sehr gutes Gespür dafür bekommt, was nützlich ist und sich auszahlt. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: man wird sich natürlich Zeit für "public relations" nehmen, wenn es das Geschäft fördert. Aber alles mit Maß, da man es nicht direkt vergütet bekommt, sondern es sich erst langfristig indirekt auszahlt.
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Hans Falkenau • 14.01.2023
Es gibt seit Langem Untersuchungen, die belegen, dass Menschen bei egal welcher Tätigkeit 80 Prozent ihrer Leistung in 20 Prozent der Zeit erbringen - und umgekehrt. Insofern sollte es mehr Versuche dazu geben, wie sich die Erfordernisse des Jobs mit den Bedürfnissen nach Freizeit und Erholung in Einklang bringen lassen.
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Renking • 14.01.2023
Spannende Analyse.
Was denkt ihr? Liegt der Schlüssel zur Steigerung der Produktivität in mehr oder weniger Arbeitsstunden?
Und wie kann man Mehrarbeit attraktiver machen? Sollten Überstunden steuerfrei sein?
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Mareko • 14.01.2023
Ich denke man merkt selbst, dass nach 30 von 40 Wochenstunden die Luft auch Mal raus ist und die Produktivität entsprechend sinkt.
Ich merke das selbst jeden Arbeitstag, am Ende der 8 Stunden Schicht nochmal eben eine Kaffeepause gemacht.

Auch als Arbeitgeber wäre mir mehr an Qualität statt Quantität gelegen, weniger ist manchmal mehr.
Ist der Arbeitnehmer unproduktiver, wenn er weniger oft in der Woche arbeitet? Oder kann man diese doch eher durch eine größere Motivation steigern? Hier lohnt sich der Vergleich mit Nachbarländern, insbesondere den skandinavischen.
Natürlich kommt es auch auf das Berufsfeld an.
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