Anmoderation von Conny:
"Bloß wegen ein bisschen Spaß an der Freude Rabatz zu machen und aus Unmut über die Ampelregierung die AfD zu wählen, ist einfach zu wenig", heißt es wörtlich im Schreiben.
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"Ich appelliere an jede Bürgerin und jeden Bürger und auch an Sie, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überlegen Sie, wem Sie bei den verschiedenen Wahlen Ihre Stimme geben."
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Frage:
- Wie empfindet ihr diese Aufforderung eines Arbeitgebers?
- Hat das wohl den von ihm gewünschten Effekt?
- Wie findet ihr die Aussage eines Milliardärs, dass die Menschen die mit der Ampel Unzufriedenen, aus Freude am Rabatz AfD wählen?

Kommentare (7)

René Nehring • 21.03.2024
Was Würths Mitarbeiter wählen, ist deren Privatsache und geht ihn einfach nichts an.
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Grüne Flora • 20.03.2024
Wo ist das Problem? Herr Würth äußert seine Bedenken zur AfD. Das ist sein gutes Recht. Natürlich hat es etwas Gutsherrliches, wenn er seinen Mitarbeitern einen Rat gibt, wen sie besser nicht wählen sollen. Aber da er in den Wahlkabinen nicht dabei ist, wenn sie ihre Stimme abgeben, weiß er am Ende auch nicht, wen oder was sie wählen. Insofern würde ein Verstoß gegen Würths Empfehlung folgenlos bleiben.
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Mahdi • 21.03.2024
Würdest Du genauso denken und argumentieren, wenn jemand seinen Angestellten von den Grünen abraten würde? ;)
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Marie Stüdemann • 19.03.2024
Hallo Conny, hatte auch schon überlegt, einen Artikel zu diesem Thema zu posten.

Zu Deinen Fragen:

Ich finde, es geht einen Arbeitgeber überhaupt nichts an, was seine Mitarbeiter wählen. Sie sind schließlich nicht sein Eigentum.
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Mahdi • 19.03.2024
Ich hatte mal eine Doku gesehen über den Herrn Würth und der ist so dermaßen unsympathisch, dass es mich gar nicht überrascht, dass er so eine mail an seine Mitarbeiter verschickt.
Er erwartet extrem viel von seinen Mitarbeitern, u.a. dass sie Tätigkeiten, die zum Beruf gehören, in ihrer Freizeit machen.
Ich glaube er sieht seine Angestellten in gewisser Weise als Betriebseigentum.
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Conny • 19.03.2024
Interessant. Ich dachte auch so in Richtung Sklaven...
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Conny • 19.03.2024
Ich finde dieses Verhalten eines Arbeitgebers impertinent.
Übrigens bin ich damit aufgewachsen, dass es niemand etwas angeht, was man wählt, nicht mal die eigene Familie. So wurde es mir von den Eltern vermittelt als ich 18 wurde und so wurde es auch gehandhabt. Ich finde das korrekt --- und ehrlich gesagt peinlich, dass man eine solche Selbstverständlichkeit heute wieder betonen muss.
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