Kommentare (42)

Heinrich • 23.02.2023
Mich wundert, dass Nachts überhaupt Geld in diesen Bankomaten ist! Man muss doch wirklich heutzutage kein Bargeld mehr Nachts ziehen! Also mein Vorschlag: Die Banken entnehmen das Geld nach Dienstschluss aus den Geräten und dann wird niemand diese mehr sprengen wollen! Wir Kunden würden dann frühzeitig noch vor Bankenschluss etwas Geld holen, wie früher ...
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Marcus Izac • 23.02.2023
Dann erledigt sich aber auch ein Teil der Existenzberechtigung der Automaten. Man könnte auch einfach die Polizei personell und funktionell etwas aufstocken und die harten Kriminalfälle verfolgen anstatt immer nur die leichten Bagatellen.

Wenn die Polizei aber selbst nach eventueller Benachrichtigung durch Anwohner oder hoffentlich wachsamen Augen vor den Überwachungskameras (haha, wer's glaubt) Stunden zum Tatort braucht, wundert das nicht, dass das noch immer so häufig passiert.

Viele Automaten haben ja schon eine deutlich verringerte Geldmenge oder stehen nicht mehr frei. Zusätzlich ließe es sicherlich realisieren, dass das Geld nicht die ganze Zeit direkt im Automaten liegt, sondern erst beim Abhebevorgang zugeführt wird, etc.
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Hans Falkenau • 23.02.2023
Hm – und was ist, wenn zum Beispiel Leute Nachts von einem Restaurant- oder Clubbesuch nach Hause fahren wollen und sich, weil sie Alkohol getrunken haben, lieber ein Taxi bestellen? Dann brauchen sie unter Umständen spontan Bargeld. Denn mit der EC-Karte zahlen ist in deutschen Taxen meistens nicht drin.
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Marie Stüdemann • 23.02.2023
@Hans und @Marcus:
Ich finde es gut, je nach Situation selbst entscheiden zu können, ob ich lieber bar oder mit der Karte zahlen möchte. Und dabei sollte es bleiben!
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Marcus Izac • 23.02.2023
Was halt aber eher an der Rückständigkeit Deutschlands in einigen Bereichen liegt, oder?

Wie gesagt, kann ich dem Bargeld in einigen Situationen oder als gesellschaftliches (nicht gesetzliches) Zweitzahlungsmittel durchaus etwas abgewinnen (Technische Probleme, Kartenprobleme, bockige Bank), sehe aber eben auch den damit verbundenen zusätzlichen Aufwand.

Kurz: Ich möchte nicht zum Geldautomaten gehen *müssen* um mir ein Taxi zu nehmen, ich möchte aber weiterhin (s.o.) die Möglichkeit dazu haben.
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Luise Sievers • 17.02.2023
Ich bin auch auf jeden Fall für das Bargeld. Bargeld ist für mich immer Freiheit. Ich kann einfach meinen Enkelkindern ein Eis kaufen oder 5€ in die Spardose stecken. Die Kinder können in der Cafeteria in der Schule sich mal einen Kakao oder anderes kaufen. Ich kann entscheiden, was auf meinem Kontoauszug zu sehen ist und was nicht.
Meine Eltern bezahlen immer alles an täglichem Bedarf in bar. Das diszipliniert einen sehr und gibt einen sehr guten Überblick, was noch zur Verfügung steht.
Ich zahle sehr viel Einkäufe mit der Karte und stelle nicht selten fest, dass ich mit Bargeld deutlich weniger zusätzlichen Kram gekauft hätte.
@Mareko
Ich würde mich dafür, dass andere meine Daten aufnehmen nicht nackig machen. Wenn Dir jemand sagen würde, dass Deine Miete dafür bezahlt wird, dass Du Dich täglich einmal nackt ablichten lässt, würdest Du das doch auch nicht machen oder?
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Renking • 22.02.2023
Also wenn jemand meine Kosten übernehmen würde, würde ich mich auch nackt ablichten lassen. Es gibt doch schließlich deutlich persönlichere Dinge als mein Körper. Und diese würde ich nicht preisgeben.
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Marie Stüdemann • 23.02.2023
Das meinst Du doch jetzt wohl nicht im Ernst, oder?
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Mareko • 20.02.2023
Der Vergleich hinkt nicht nur, er sitzt im Rollstuhl. Um mal zitieren, was mir seit Tagen ein Lächeln einbringt.
Ich bin bereit eigene Vorteile mit Daten zu bezahlen. Ich habe die Kontrolle darüber, was ich Preis gebe. Nah persönliches habe ich bisher noch nicht abgegeben. Interesse an Bildern zu meiner Person würde seitens meiner Vermieter noch nicht gestellt. Interessanter Gedanke in Zeiten, in denen Mieten einen nicht mehr kleinen Teil der Ausgaben ausmachen
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René Nehring • 17.02.2023
Ich sehe es ähnlich wie Marie Stüdemann. Das Links-Rechts-Schema lässt sich wunderbar instrumentalisieren, um unliebsame Meinungen zu diskreditieren. Das beste Beispiel dafür ist die Corona-Pandemie. Die Teilnehmer der Querdenker-Demos kamen aus allen politischen Lagern unseres Landes. Dennoch hat man versucht, sie mit der Behauptung, es handele sich bei ihnen um Rechte, an den gesellschaftlichen Rand zu drücken.
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Marie Stüdemann • 15.02.2023
@Kamyk:
Warum muss man jede Frage in das Links-Rechts-Schema packen? Das ist doch intellektuell schwach und führt immer dazu, dass jede Sachfrage nicht nach Sachkriterien bewertet wird, sondern entlang der politischen Farbenlehre.
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(Gelöschter Nutzer) • 16.02.2023
Ich zitiere mich selbst:
"Natürlich muss man jede politische Frage in das Links-Rechts-Schema einordnen. "

Jede POLITISCHE Frage! Bitte mit Verständnis lesen.

Vor allem die letzten Jahre zeigten, dass politische Sachfragen eben "nicht nach Sachkriterien bewertet" werden, "sondern entlang der politischen Farbenlehre". Siehe z.B. Plan-demie und die damit gerechtfertigten, wie nun endlich nach und nach zugegeben wird falschen (was sachlich aber von Anfang an bekannt war) Beschränkungen.
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Marie Stüdemann • 15.02.2023
Nutzer hat den Beitrag gelöscht.
Grüne Flora • 14.02.2023
@Marcus Izac:
Danke für deine Ausführungen, die wieder einmal zeigen, wie viele Argumente es in Sachen Bargeld gibt. Dabei ist mir eine Sache von vor einigen Monaten eingefallen: Damals konnte man bei Edeka und anderen Märkten rund zwei Wochen lang nicht mit Karte zahlen, weil irgendein Update fehlte.
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Grüne Flora • 13.02.2023
@Kamyk:
Muss man jede politische Frage in das Links-Rechts-Schema einordnen?

@Mareko:
Danke für diese umfangreiche Aufstellung! Ich teile zwar nicht alle Argumente, aber Du zeigst eben auch die Vorteile der modernen Datenwelt.
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(Gelöschter Nutzer) • 14.02.2023
@Marcus Izac
Im Gegenteil. Die politische Landschaft ist gerade in den letzten Dekaden absolut eindimensional geworden – es geht schilt und einfach um diese eine Frage: diene ich Politiker dem Souverän, dem Volk, oder doch eher der KSS (Kaste Superreicher Soziopathen). Wenn Sie dann bedenken, daß sich die KSS z.B. des Globalismus bedient, um ihre Ziele durchzusetzen, werden sie merken, wie WICHTIG und RICHTIG die politischen Sollbruchstellen zwischen links und rechts sind. Der aufrichtig Rechte ist ein Patriot, möchte um jeden Preis den Nationalstaat und seine Grenzen schützen und stellt die Interessen seines Volkes an der obersten Stelle. Von daher lehnt er den Globalismus kategorisch ab. Ich möchte nicht, daß meine Wahlheimat als eine Republik in der gerade entstehenden EUdSSR wird, was ein feuchter Traum eines gewissen Robert ist. Ich möchte aber auch nicht, daß das Land in einem beabsichtigten supranationalen Molloch der WHO untergeht. Beides wird von dem linken Spektrum aber bejubelt. Ich sehe wirklich nicht, warum es schlecht sein soll, die Linie eben da zu ziehen, wo sie ohnehin verläuft. Die Diffamierung der Gegner der C-Maßnahmen nach rechts zeigt es ja, wie sie selbst sagen, eindrücklich, wo die Linie verläuft.

Was Ihre Ausführung um Bargeld betrifft, haben Sie es so geschrieben, daß ich gar nicht weiß, ob Sie nun für den Erhalt oder für die Abschaffung vom Bargeld optieren.
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Marcus Izac • 14.02.2023
Nein, mann muss nicht jede Frage in das althergebrachte Links-Rechts einordnen. Die politische Landschaft ist nicht eindimensional und binär. Zudem hat sich das, finde ich, auch schon längst überholt. Das trifft sich auch gut mit meiner These, dass es unwahrscheinlich ist, dass alle Kontroversen an den gleichen gesellschaftlichen Bruchlinien ausgetragen werden. Corona war das eindrücklichste Beispiel dafür.

Auf die Vorteile des Fehlenden Bargelds wollte ich auch schon eingehen, die Beiträge waren aber schon wieder lang genug. Das Hygiene-Argument zieht für mich nicht ganz und ist wohl eher den letzten 3 Jahren geschuldet. Alle augenscheinlichen Vorteile bringen eben auch immer Schattenseiten mit sich, aber Vergünstigungen durch „nackig machen“ vorm Versicherer und Verfolgbarkeit durch Bargeldabschaffung sind 2 Paar Schuhe.

Ja, das Geld auf unserem Bankkonto existiert, stark vereinfacht ausgedrückt, seit einigen Jahren nur noch als Eintrag in einer Textdatei. Nirgendwo liegen Geldscheine in irgendeinem Fächlein mit deinem Namen drauf. Das verwalten von physikalischem Geld (Herstellung, Transport, Aufbewahrung, Zählen, Verifizieren) benötigt Zeit, Personal und Platz.

Der Verlgeich von Bargeld, Tempolimit und Gurt hinkt allerdings nicht nur, der sitzt im Rollstuhl. Durch Tempolimit und Gurt gibt man nichts von sich preis, sie gefallen einem halt höchstens persönlich nicht.

Ein Gurt schränkt, theoretisch, die Bewegungsfreiheit im Auto ein (wie weit kann ich meinen Körper drehen/lehnen), das war aber schon immer ein sehr schwaches Argument. A.) kann ich mich abschnallen, wenn es die Situation erfordert und B.) ist die Bewegungseinschränkung nahezu nicht-existent C.) ist für Notsituationen ohnehin ein Messer im Auto vorzuhalten.

Die Vorteile eines Tempolimits sind durchaus umstritten, die Auswirkungen von Staus und langsamen Fahrten sind weitaus gravierender. Als Freiheitseinschränkend empfinde ich es zumindest zudem nicht. Man ist auf der Straße eben nicht allein und weniger Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Fahrzeugen sollte in weniger Problemen resultieren. Wer Freiheit will soll auf die Rennstrecke gehen. Die haben durchaus Veranstaltungen an denen Otto-Normalbürger mit einem Otto-Normalauto auf die Piste darf. Da gefährden sie zudem nur sich selbst und ihren Kontostand.

Die Abschaffung des Bargeldes hingegen ermöglicht theoretisch die Verfolgung und Kontrolle darüber wann ich wo, wofür welches Geld ausgebe. Das deutsche Bankhäuser das alltägliche Zahlen mit ihren Karten nicht hinbekommen und überreagieren: Tough luck, berührt aber das Thema Bargeld nur peripher.

Im Namen der Klimarettung kannst Du dann halt irgendwann mal nicht tanken, kein Steak und keine Kohle oder die Gasbuddel für den Grillabend kaufen. Oder eben deinem guten bekannten eben kein Geld leihen, weil sein Score nicht gut genug ist. Privatgeschäften ließe sich ziemlich einfach ein Riegel vorschieben. Siehe die vor kurzem in Kraft getretene Gesetzgebung für private Verkäufe. Ein Grund, warum ich bis auf Weiteres alle Auktionsaktivitäten eingestellt habe.

Dazu sei allerdings auch gesagt, dass ich in letzter Zeit auch wenig mit Bargeld bezahlt habe. Ich habe für den Notfall auch immer etwas bei mir und die Infrastruktur dafür sollte entsprechend erhalten bleiben, wenn sie in Zukunft auch schmaler ausfallen kann.
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(Gelöschter Nutzer) • 14.02.2023
@Grüne Flora
Natürlich muss man jede politische Frage in das Links-Rechts-Schema einordnen. Was ist das überhaupt für eine Frage?
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Mareko • 13.02.2023
Ich sehe das sehr ähnlich wie die Grüne Flora.
1. Ich arbeite seit einigen Jahren im Handel, seit dem nutze ich kein Bargeld mehr. Es gibt wenig das ich unhygienischer finde, als Geld aus der Hosentasche eines Fremden.
2. Die Krankenkasse bietet mir günstigere Konditionen an, wenn ich mit bestimmten Daten bezahle? Super, Geld gespart.
Wenn sich dann noch Informationen auf meiner Chipkarte sammeln lassen können, müsste nicht jeder Arzt nach allem fragen und man könnte gefährliche Wechselwirkungen zwischen Medikamenten ausschließen. Gerade ältere Personen mit vielen zu nehmenden Medikamenten können profitieren - anderes Thema.
Ebenso die Autoversicherung bietet einen Telematikvertrag an, mit dem sich die Prämie durch auslesen des Fahrverhaltens reduzieren lässt, super - Geld gespart. Anderes Thema.
3. Im Ausland bekomme ich mit deutschen Karten oft Probleme, weil die deutschen Banken nicht darauf eingestellt sind. Es ist hier (noch) nicht alltäglich auch Kleinstbeträge mit EC zu bezahlen. Entsprechend wird der Automatismus stutzig, wenn plötzlich viele kleine Abbuchungen per Karte passieren, das System warnt vor Betrug. Grundsätzlich sinnvoll, aber nicht flexibel. Hier muss sich die deutsche Bankenlandschaft an die Zukunft anpassen.
Geld ist heute schon eigentlich nur noch rechnerisch hinterlegt. Der Sparstumpf, ebenso das Geld unter dem Kopfkissen gehören der Vergangenheit an. Geld ist digital und flexibel geworden. Und das finde ich auch richtig, damit man eben flexibel ist und digital verarbeiten kann.
4. Viel wird (nicht nur hier) von Einschränkung der Freiheit gesprochen. Vor ein paar Jahrzehnten wurde die Freiheit durch Sicherheitsgurte im Auto eingeschränkt. Aktuell wird die Freiheit durch eine Begrenzung der Autobahn Geschwindigkeit begrenzt. Um mich beim Fahren zusätzlich zu schützen lege ich gern einen Gurt an, und auch zu schnell will ich nicht unterwegs sein. Ebenso brauche ich kein Bargeld, ob nun die Bank weiß das ich Betrag X abhebe, oder direkt sieht das ich damit Blumen kaufe, da bin ich naiv genug. Und unwichtig bin ich allemal.
Im Gegenteil, ich freue mich auf die vorgeschlage Liste bei Amazon, was mir noch gefallen könnte, denn da ist doch tatsächlich etwas dabei.
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Conny • 13.02.2023
Hallo Mareko, wie schon erwähnt, in meinen Augen geht es bei der Thematik "gläserner Mensch" nicht um die möglichen positiven Dinge und Vorteile, die sich so beim Aufzählen unglaublich nützlich und gut anhören. Keine Frage, das hört sich alles sehr praktisch an. Wenn man man in einer heilen Welt aufgewachsen ist und man davon ausgeht, dass dies immer so bleiben wird und einem niemals jemand etwas Böses will, dann ist wirklich nicht einzusehen, warum Leute so allergisch bei dem Thema reagieren. Ich stelle mir bei solchen Dingen immer vor, wie gravierend die Nachteile für mich wären, wenn mir jemand nicht freundlich gesinnt ist und entscheide mich nach diesen Kriterien.
Übrigens passt der "Vergleich" unter Nr. 4 überhaupt nicht zum Thema - wie oben ausgeführt. Und mal abgesehen davon, hat man selbstverständlich "die Freiheit" ohne Gurt zu fahren, wenn man unbedingt beabsichtigt, durch die Windschutzscheibe zu fliegen. Aber gut - wenn wir schon beim Vergleichen sind: warum ist ein Motoradhelm Pflicht, ein Fahrradhelm bisher für Erwachsene nicht? Weil die Auswirkungen im Falle eines Aufpralls beim Motorrad höchstwahrscheinlich tödlich sind. Das nur nebenbei...
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Mareko • 13.02.2023
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Grüne Flora • 12.02.2023
@Kamyk:
Auch Linke oder Grüne machen sich Sorgen über den Verlust von Freiheitsrechten.
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(Gelöschter Nutzer) • 12.02.2023
Grüne auch? Die wollen uns doch die Energie, die Autos und das Reisen wegnehmen und uns am liebsten in einen Klima-Lockdown schicken...
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